Jens Mohr

Ingenieur  +  Betriebswirt
 

... das (H0) Modellbahnprojekt
St. Margareten 

 



 

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Copyright 2022
Jens Mohr
83224 Grassau
(Chiemsee/Achental)

 


Randbedingungen (bei Projektstart)
-- was ist vorgegeben -- was ist zu beachten --


Modellbahn - Gleise, Signale und rollendes Material

stammen aus dem Hause Märklin *. Der Maßstab ist H0.

97 % aller Loks sind noch auf Analog-Betrieb ausgerichtet. 2 % wurden seinerzeit zum Test auf das Digitalsystem von Märklin ("Motorola - Format I") *  umgestellt oder waren beim Kauf bereits entsprechend ausgerüstet. Knapp 1 % der Loks sind mit dem "mfx" * - Digital-System von Märklin ausgestattet.

Das Gleismaterial (nicht sehr umfangreich) reicht noch zurück in die Ära der Metallschienen bzw. in den Anfang des heutigen K-Gleises *.

An Signalen waren zum Projekt-Start nur einige wenige alte (einfache) Lichtsignale vorhanden.


räumliche / bauliche Situation

Zum Aufbau der Modelleisenbahn (Anlage) steht ein Teil des Dachgeschosses (ca. 30 m²)  , inkl. der Dachschrägen, zur Verfügung.

Da zu allen Tag- und Nacht- Zeiten ein Spiel-Betrieb ohne Störung im eigenen Haus möglich sein soll, steht eine gute Schallisolierung ganz oben auf der Anforderungsliste.

Gleich gefolgt von der Anforderung, wo immer möglich, schwer entflammbare Materialien (Feuerschutz) zu verwenden und auf einen geringen Ausstoß von giftigen Gasen (halogenfrei, ROS) zu achten.
Dieser Punkt erscheint mir besonders wichtig, da bei einer heutigen Modellbahn auf kleinem Raum sehr viele unterschiedliche Materialien zur Anwendung gelangen, die -- achtet man nicht darauf -- bei einem Feuer Rettungsmaßnahmen sehr erschweren können.

Ferner bedingen heutige Modellbahnanlagen eine stärkere Starkstromzuleitung als auch Stromkreisabsicherung als zu Zeiten des Analog-Betriebs. Dies rührt zum einen aus der größeren Anzahl von digitalen Verbrauchern (z.B. Melder, Weichendekoder, Lichtsignaldekoder, etc.) als zum anderen aus der Tatsache, daß durch den Einsatz von PC - Modellbahn - Steuerprogrammen gleichzeitig mehr Züge unterwegs sein können als früher beim "manuellen Betrieb".
Außerdem ist darauf zu achten, welche Verbraucher im Raum mit welcher Leistungsaufnahme gleichzeitig während des Betriebs der Modellbahnanlage noch am gleichen Stromkreis angeschaltet sind.

Ein anderes Thema ist der Schutz der Elektronik vor Überspannungen. Der Überspannungsschutz ist in der Regel noch kein Standard in der Hausinstallation.

Somit ist die Prüfung des Stromanschlusses auch auf die Anforderungsliste zu setzen.

Der Einsatz von High-Tech-Elektronik im Modellbahnbereich hat seine Auswirkungen auch auf die Anforderungen an den Fußbodenbelag. Um Problemen und teuren Reparaturen vorzubeugen, ist im Rahmen der Anforderungen zu untersuchen, ob der vorhandene Belag die elektrostatischen Anforderungen, welche die Hersteller der infrage kommenden Geräte aufgestellt haben, erfüllt.

Natürliche Beleuchtung (Tageslicht / Sonne) als auch ausreichende künstliche Beleuchtung (Lampen) sind im Zuge des Erstellens eines Anforderungskatalogs zu bewerten und gegebenenfalls Maßnahmen einzuplanen; z.B. Sonnenabschirmung wegen des Ausbleichens ODER Beleuchtung in den Schattenbahnhöfen für Reparaturen, etc.).


Mobilität (Ortswechsel)

Planung / Konstruktion / Materialauswahl und Ausführung einer Anlage werden wesentlich davon beeinflußt, ob ein Ortswechsel einzuplanen ist oder ob von einem ortsfesten Aufbau ausgegangen werden kann.

Bei mir war zum Zeitpunkt des Projektstarts kein Ortswechsel in Sicht und deshalb trat dieser Aspekt auch in den Hintergrund.

ABER

es kam anders als gedacht.

Im Jahr 2012 bekamen wir die Möglichkeit ein Grundstück in Grassau (Chiemsee / Achtental) zum Bau eines Einfamilienhauses zu erwerben.
Was wir natürlich nicht ausschlagen konnten.

Somit trat ein neues Projekt in den Vordergrund und das MoBa Projekt mußte wieder einmal zurückstehen.

Januar 2015, es war soweit, wir zogen in  das neue Heim ein.

Zuvor galt es neben allen anderem Hausrat auch die bisher erstellte MoBa - Anlage zu "zerlegen" und einzupacken.

Der Wideraufbau der MoBa Anlage begann im Frühjahr 2016 im Dachgeschoß.

Mitte 2017 ist der ehemalige Aufbaustatus erreicht und ab diesem Zeitpunkt beginnt der "neue Aufbauteil".

Gewonnene Erfahrungen

Die Metallkonstruktion sowie die "Plattenbauweise" haben sich für den Umzug als sehr tauglich herausgestellt.

Da im neuen Dachgeschoß etwas mehr Platz zur Verfügung steht, wurde die Anlage im Raum so positioniert, daß ich jetzt ganz herumlaufen kann und somit alle Seiten frei zugänglich sind.

Ein immenser Vorteil beim Aufbau und Betrieb.

Damit dieser Vorteil auch voll zu Buche schlägt, wurde der Gleisplan leicht geändert und damit auch die zugehörige Verdrahtung.

Auswirkungen auf diese Dokumentation

Um nicht alle Bilder neu gestalten zu müssen, wurden die bisherigen Bilder belassen, denn das Prinzip ist ja gleich geblieben.

Somit vereint sich friedlich "alt" und "neu" in einem "Dokument".


Fitness  (heute und morgen)

Aufbau und Betrieb erfordern vom Betreiber eine gewisse Fitness.

Während diese in der Aufbauphase in aller Regel noch ausreichend vorhanden ist, so stellt sich die Frage, wie sieht es in 10 oder 20 Jahren aus. Erreiche ich dann auch noch alle Gleise des Schattenbahnhofs und alle Elektronik - Module ??

In jedem Fall hat die Fitness der Zukunft Einfluß auf die bauliche Planung / Ausführung der Anlage.


HINWEISE     zu mit  *  markierten Worten

Alle Firmenbezeichnungen / Firmennamen; Produktbezeichnungen / Produktnamen stellen keine Werbung oder Empfehlung dar, sondern beschreiben nur die in diesem Projekt individuell und subjektiv ausgewählten Produkt - Hersteller bzw. Lieferanten als auch deren verwendeten Produkte zur Anschauung, Darstellung und Beschreibung des eigentlichen Projekt - Inhalts.

Analoges gilt auch für die eingetragenen Links (s. hierzu Distanzierung auf der Link-Seite).

Der Leser soll selbst auf dem Markt recherchieren und für seine Bedürfnisse selbst entscheiden, welches Produkt er einsetzen will und wo er sich dieses beschaffen möchte.

In dieser Veröffentlichung verwendete Produktnamen / Produktbezeichnungen sind von / durch den einzelnen Hersteller(n) geschützt. Ihre Nutzung dient lediglich zur Kennzeichnung / Beschreibung des Produktes selbst.
Analoges gilt für die erwähnten
Firmenbezeichnungen / Firmennamen.