Jens Mohr

Ingenieur  +  Betriebswirt
 

... das (H0) Modellbahnprojekt
St. Margareten 

 



 

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Jens Mohr
83224 Grassau
(Chiemsee/Achental)

 

 


Modellbahn - "Gleise schottern"


Vorbemerkung

Im Jahr 2017 erreichte der Auf- und Ausbau des Gleisnetzes im Projekt "St. Margareten", vom "Untergrund" kommend den "Sichtbereich" (nach dem Umzug).
Damit stand das Schottern der Gleise akut auf der Tagesordnung, bis dahin wurde das Thema bei mir mehr im "Hinterkopf" behandelt.

Die einschlägigen Hefte / Veröffentlichungen mit ihren Bildern zu diesem Themenkreis, sowohl von der "großen Bahn" als auch von den Modellbahnen hatte ich laufend verfolgt und studiert.

Anmerkung:
Beim "Schottern der Gleise" hat mich meine Frau mit Ideen, Rat und Tat kräftig unterstützt.


Ergebnis der Studien und eigener Versuche

Wie bereits im "Untergrund" sollte, aus den gleichen Gründen -- Minimierung des Fahr- / Ablauf- Geräusches -- auch im "Sichtbereich" der gleiche Gleisunterbau verwendet werden.

Schottermaterial

Es wurden von allen gängigen Schotteranbietern Proben verwendet und jeweils die folgenden Klebeverfahren und am Schluß das Geräusch getestet.

In Bezug auf die Geräuschentwicklung sei angemerkt, dies variiert von Fahrzeug zu Fahrzeug, abhängig von dessen Größe, Anzahl der Räder und verwendetem Material für Rahmen / Aufbau (Metall - Kunststoff).
In diesem Punkte muß man Kompromisse machen und sich dann zu einem Lieferanten / Schottermaterial "durchringen".

Beobachtet man die "große Bahn", so gibt es dort unterschiedliches Schottermaterial, welches sich auch je nach Region / Strecke unterschiedliche einfärbt (Fahrzeugbewegungen, Klima, etc.).

Auf Modellbahnanlagen wird häufig (meistens) ein einheitliches Schottermaterial (Typ, Farbe) verwendet.
 

Ich habe mich für Schottermaterial des Lieferanten JEWEHA, Belgien entschieden und zwar für die Materialien ....

  • Granit      --- Körnung: normal und mittel --- Farbton: hellgrau bzw. rötlich
  • Kalkstein  --- Körnung: normal und mittel --- Farbton: dunkelgrau
  • Kalkstein "Dolomit" --- Körnung: normal und mittel --- Farbton: gelblich

Mit den verschiedenen Materialien, Körnungen und Farbtönen lassen sich "kombinierend, spielend" verschiedene Landschafts- und Betriebs- Situationen abbilden.


Klebeverfahren

Da ich auf der Basis dieses Dämmaterials in der Literatur keine Hinweise in Bezug auf das Einschottern gefunden hatte, mußte ich eigene Versuche anstellen.

Diese Versuche bezogen sich auf die Korngröße des Schotters, seine Farbe und die Art der "Verklebung".

Klar war von Anfang an, der Kleber darf nicht tief in das Dämmaterial eindringen, da dann seine Wirkung gemindert bzw. aufgehoben würde.

Das oftmals anzutreffende und "traditionelle" Weisleimgemisch kam also nicht infrage.

Achtung:
Die nachfolgenden Angaben (Verfahren, Methoden) inkl. des Lösungsansatzes / der Lösungsansätze unterliegen dem CopyRight des Autors.
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Am Ende von vielen Versuchen und (subjektiven) Hör - Tests hat sich folgendes Schotterverfahren als das (für mich) beste herausgestellt.

Das Gleis wird wie bekannt mit einer eher feineren Schotterkörnung eingeschottert. Man kann auch Körnungen, der Optik wegen, mischen.

Zur Verfestigung des Schotters sprüht man mit einem Zerstäuber / Sprühflasche Klarlack aus dem Modellbaufarben - Sortiment  auf Gleis und Schotter.
Die Schienen und Punktkontakte werden danach gleich wieder gesäubert.
Im Weichenbereich muß man mit einer Pipette / Spritze tropfen.
 

Da ich Farben von Vallejo verwende, kam bei mir auch deren wasserbasierter Acryl Klarlack (Acryl Matte Varnish) zum Einsatz .

Durch die Feinheit des Lacks bleiben auch feine Schotterstrukturen wesentlich besser erhalten als bei den üblichen Klebe - Verfahren. Ferner helfen die erhaltenen Strukturen auch den Schall zu brechen.

Anmerkung

Dieses Verfahren läßt den Schotter für den normalen Betrieb fest genug "Verkleben". Allerdings ist das nichts für starke Staubsauger !!

 


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